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Hardware perfekt und dann doch keine Verbindung – Das kann man tun

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Für das Spielen am PC sind meistens eine schneller Internet-Verbindung und geringe Latenzraten notwendig, damit man mit den anderen Spielen mithalten kann und die Möglichkeit hat, schnell zu reagieren. Im schlimmsten Fall ist aber erst mal gar keine Verbindung möglich. In diesem Artikel sollen einige Tipps vorgestellt werden, was man in einem solchen Fall machen kann und welche Möglichkeiten man hat, selbst wieder online zu kommen.

Zuerst prüfen: Hat der eigene Internet-Anbieter ein Problem?

Es kann durchaus vorkommen, dass Probleme mit dem Internet gar nicht mit der eigenen Technik zusammenhängen, sondern dass der eigene Provider Probleme hat. Daher sollte man prüfen, ob eventuell Störung am eigenen Anschluss vorliegt. Die meisten Internet-Anbieter haben dafür extra Störungs-Seiten oder Hotlines, teilweise wird direkt beim Anruf bei der Hotline geprüft, ob im Gebiet des Anschlusses eventuell ein Störung bekannt ist. Bei der Telekom kann man beispielsweise auf dieser Webseite prüfen, ob Probleme bekannt sind. Sollte dies der Fall sein, kann man leider nicht viel machen, denn dann muss man warten bis der Anbieter bzw. dessen Techniker das Problem gefunden und behoben haben.

Darüber hinaus sollte man auch noch eine Basics vorher sicherstellen:

  • Sind die DSL Kabel alle angeschlossen bzw. das WLAN aktiv?
  • Wurde der Route schon mal neu gestartet und hat der Router Energie?
  • Zeigt der Router normalen Betrieb an oder gibt es LEDs die Fehler signalisieren?

Das hört sich zwar nach unnötiger Arbeit an, aber nichts ist ärgerlicher als nach Stunden der Fehlersuche zu bemerken, dass es an einem nicht angeschlossenen Kabel lag. Daher vorher nochmal alles checken, dann nach möglichen anderen Fehlern suchen:

Verbindungsprobleme im WLAN

Probleme kann es vor allem beim mobilen Zocken geben, also dann, wenn man mit dem Notebook oder Laptop unterwegs ist. Aber auch stationär kann es Probleme geben, vor allem wenn man Spielekonsolen mit einem Homespot nutzt. Diese Systeme sind mittlerweile als Alternative zu DSL sehr beliebt, weil man sie auch dort einsetzen kann, wo es keinen Kabel-Anschluss gibt. Allerdings haben diese Homespots ein Problem: öffentlichen IP werden derzeit nicht unterstützt und damit ist beispielsweise das Gaming mit der Playstation oder auch der Wii U in diesen Netzwerken nicht möglich. Man kann also auch mit den korrekten Einstellungen in solchen Netzen nicht zocken – alle anderen Verbindungen gehen. Das sollte man auch bei der Auswahl des richtigen Netzwerkes für die Wohnung beachten – im Zweifel daher besser passende Geräte und Tarife mit kurzer Laufzeit wählen um auch wieder wechseln zu können, falls es doch nicht passen sollte.

Sollte es auch im normalen WLAN Probleme mit der Verbindung geben, hilft es auf jeden Fall, mit einem weiteren Gerät zu testen, ob dort die Verbindungen funktionieren. Ist das der Fall liegt der Fehler nicht am Netzwerk selbst, sondern am Endgerät – hier sollte man prüfen ob der Netzwerkadapter aktiv ist und auch mit aktuellen Treibern arbeitet. Oft kann es gerade nach einem Windows-Update sein, dass bestimmte Treiber nicht mehr funktionieren oder aktualisiert werden müssen.

Weitere Fehlerursachen und Probleme

Wenn es damit immer noch nicht gelungen ist, online zu gehen, sollte man weitere Punkte prüfen, die unter Umständen den Internet-Anschluss stören können. Wer ein VPN nutzt, sollte beispielsweise sicher stellen, dass dieser korrekt konfiguriert ist. Teilweise können auch Virenscanner den Zugang zum Internet verhindern. Um dies zu prüfen kann man testweise diese Software ausschalten und dann schauen, ob eine Verbindung möglich ist.

Teilweise gab es auch Windows-Updates, die zu Probleme mit der Internet-Verbindung geführt haben und daher sollte man sicher stellen, dass man jeweils die neuste angebotene Version von Windows nutzt um diese Probleme auszuschließen.

Es kann auch helfen, eine neue Variante der Verbindung zu prüfen – wer also per WLAN online ist sollte testen, ob ein Anschluss per Kabel möglich ist. Auf diese Weise kann man ein eventuelles Problem immer weiter eingrenzen.

Im Router kann man sich dazu beispielsweise auch die aktiven Geräte anzeigen lassen. Sollte der eigene PC dort nicht mit aufgeführt werden, liegt das Problem in der Verbindung zwischen PC und Router.

Wenn nichts mehr hilft kommt immer noch ein Hardware-Problem in Betracht, wobei dieser aber eher selten sind. Dann kann oft nur noch die Fachwerkstatt weiter helfen.

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