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Silent PC und Wassergekühlter PC – Das ist zu beachten

Woran erkennt man dass der Rechner auf voller Power läuft? Zum einem am typischen Geräusch in der Lüftung, zum anderen an einer mitunter unangenehmen Hitzeentwicklung. Denn mit einer erhöhten Rechnerleistung wird auch von der internen Kühlung eine erhöhte Performance verlangt. Nutzer von High-End PCs setzen daher häufig auf eine Wasserkühlung. Wer sich ausschließlich an der Geräuschkulisse stört, dem ist zum Silent PC zu raten. In beiden Fällen sind jedoch wesentliche Punkte zu beachten.

Der Silent PC für besonders ruhige Arbeitsumgebung

Immer häufiger ist von Projekten zu lesen, in denen ein PC gebaut wird, der überhaupt keine Geräusche mehr von sich gibt. Dabei werden alle Elemente innerhalb des Gehäuses, die für ein störendes Geräusch sorgen, stark gedämmt. Das sind in der Regel vor allem die Festplatten, der Prozessor, der Lüfter und die Grafikkarte. Gebaut werden diese Computer wahlweise mit einer besonders schallarmen Luftkühlung oder mit direkt mit Wasserkühlung. Dabei kommt es vor allem darauf an, was für eine Leistung bzw. Wärme mit dem Gerät im Hochbetrieb erzeugt wird. Weitere Informationen und Produkte zum Thema Silent PC gibt es auf www.aletoware.de.

Silent PC Lösung recht aufwendig

Das Problem ist weniger der Gedanke hinter dem ruhigen PC als viel eher die Umsetzung. Denn in einem Rechner sorgen nicht nur der Lüfter sondern meist auch Vibrationen für eine unterschiedlich starke Geräuschkulisse. Daher muss nicht nur der Lüfter gewechselt werden. Es braucht ein besonders gedämmtes Gehäuse sowie den Austausch diverser Elemente, um sie den Anforderungen anzupassen. Die Umsetzung von einem solchen Projekt ist recht preisintensiv. Wer am Ende wirklich einen geräuscharmen Computer neben sich stehen haben möchte, sollte 1500 Euro einkalkulieren. Statt auf Komplettsysteme zu setzen, lohnt es sich die Hardware selbst auszuwählen.

Die Wasserkühlung für maximale Performance

Eine schlechte Kühlung kann nicht nur die Leistung beeinflussen, sie kann sogar für nachhaltige Schäden am Rechner sorgen. Zudem entwickelt ein aufgehitzter Rechner Lautstärke mit Standard Kühlung meist eine auffällige Lautstärke. Die Wasserkühlung gilt bereits seit einiger Zeit, besonders unter Gamern, als eine interessante Alternative. Diese funktioniert ähnlich wie die Kühlung in einem Aquarium: Mit der Hilfe eines Kühlkörpers, einer Pumpe, ausreichend Schläuchen und Ausgleichsbehältern wird ein konstanter Zyklus erzeugt. Ein Radiator sorgt dafür, dass die Abwärme, die durch den Prozessor oder die Grafikkarte erzeugt wird, von dem Wasser aufgenommen wird. Anschließend wird die Temperatur durch das Kühlwasser gesenkt, der Lüfter entlastet und schließlich eine bessere Verteilung der Wärme erreicht.

Wartung der Wasserkühlung

Die Kühlung durch ein solches System ist effektiv, verlangt aber auch eine regelmäßige Wartung. Die Kühlflüssigkeiten, also die Zusätze im Wasser, sollten regelmäßig gewechselt werden. Auch die Schläuche, die im Gehäuse die Elemente der Kühlung miteinander verbinden, sollten ausgetauscht werden um Schäden durch Verschleiß zu verhindern. Der Preis ist zudem nicht gerade gering: Für ein effizientes System sollten mindestens 300 Euro als Budget eingeplant werden. Dafür gibt es eine deutlich bessere Kühlung, als es Lösungen mit Luftstrom ermöglichen würden.

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